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Stadtmühle & Nördlinger Tor

Die Dinkelsbühler Stadtmühle

Die Stadtmühle, eines der kulturgeschichtlich interessantesten Bauwerke der Stadt, wurde 1422 erstmals urkundlich erwähnt, ist aber sicher um vieles älter. Um 1490, anlässlich der Erbauung des Nördlinger Tores, wurde die Radstube der Mühle als kleine Feste ausgebaut. Nach zwei Bränden 1901 und 1922 wurde die Wiederherstellung unter weitgehender Beachtung des ursprünglichen Bestandes umgesetzt. Die festungsartige Stadtmühle (14. Jh.) mit Wassergraben und Schießscharten gleicht einer Wasserburg.


Während nach der umfangreichen Sanierung im hinteren Teil das Domizil der bekannten Dinkelsbühler Knabenkapelle errichtet wurde, ist im vorderen Teil der Stadtmühle, das Museum 3. Dimension untergebracht.

Das Nördlinger Tor

Das Nördlinger Tor mit Satteldach wurde in der Zeit der Stadt mauererweiterung Ende des 14. Jahrhunderts errichtet. Um 1600 kam ein Staffelgiebel mit Halbmuschelzier dazu. Eine gemauerte, überdachte Treppe an der südlichen Mauer führt zum Obergeschosseingang. Bis zum Ende der Reichsstadtgeschichte 1806 gab es im Tor ein eisernes Fallgatter.